Hausmittel bei Sonnenbrand

Der Sommer ist für viele die schönste Jahreszeit. Endlich ist es möglich, die Sonne zu genießen und zu entspannen! Doch einmal kurz nicht aufgepasst und „nur ein bisschen zu viel“ Zeit in der Sonne verbracht und schon zeichnet sich ein Sonnenbrand ab.

Dieser ist nicht nur lästig und unangenehm, sondern kann auch der Hautgesundheit schaden. Im schlimmsten Fall droht – gerade bei vielen Sonnenbränden in der Jugend – Hautkrebs. Allein schon deswegen sollte der Fokus natürlich darauf liegen, solche „Zwischenfälle“ zu vermeiden.

Doch was ist, wenn der Sonnenbrand schon da ist? Einige Hausmittel sind hier dazu in der Lage, Linderung zu verschaffen, damit sich die Haut im Idealfall schnell und schonend regenerieren kann.

Sonnenbrand verhindern

Im Idealfall kommt es erst gar nicht zu einem Sonnenbrand. Die folgenden Tipps zeigen auf, wie sich die rote Haut im Alltag oft vermeiden lässt.

Tipp Nr. 1: Der passende Lichtschutzfaktor

Nicht nur Bikinis sind sexy, sondern auch ein verlässlicher Sonnenschutz! Für erwachsene Personen empfiehlt es sich, einen Sonnenschutzfaktor von mindestens 30 zu verwenden. Kinder hingegen benötigen einen intensiveren Schutz, da ihre Haut besonders empfindlich ist. Hier sollte auf einen Lichtschutzfaktor von mindestens 50 gesetzt werden, um für einen optimalen Schutz zu sorgen. Wichtig: Sonnencreme muss (unabhängig vom Lichtschutzfaktor) an einem langen Tag am See oder Pool öfter aufgetragen werden, um optimal wirken zu können. Infos befinden sich auf der jeweiligen Verpackung.

Tipp Nr. 2: Die Wahl der Kleidung

Luftige und weite Kleidung, welche den Körper größtenteils bedeckt, gilt hier als ideal. Selbstverständlich sollten die Materialien vergleichsweise dünn sein. Besonders beliebt ist in diesem Zusammenhang Leinen.

Tipp Nr. 3: Nicht zu lange in der Sonne bleiben

Wer einen entspannten Badeurlaub – inklusive intensiven Sonnenbad – genießen möchte, sollte der Haut regelmäßige Auszeiten im Schatten gönnen. Es wird sogar empfohlen, die Mittagssonne zwischen 12 und 15 Uhr soweit es möglich ist zu vermeiden. Hier ist es dann an der Zeit, sich ein Plätzen im Schatten zu suchen.

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Hausmittel bei Sonnenbrand

Ein Sonnenbrand kann schonend und zeitgleich pflegend behandelt werden. Die folgenden Produkte gibt es nahezu in jedem Supermarkt, auch im Ausland.

Sonnenbrand Hausmittel Nr. 1: Quark

Speisequark gehört zu den Klassikern unter den Hausmitteln gegen Sonnenbrand. Er ist in jedem Supermarkt erhältlich und zudem noch kostengünstig. Außerdem lässt sich mit seiner Hilfe der bekannte Quark-Wickel ganz einfach herstellen. Hierzu wird einfach ein wenig Quark auf die betroffene Hautpartie verteilt und anschließend mit einem Tuch abgedeckt.

Der Wickel sollte nur maximal 15 Minuten auf der Haut verbleiben. Nach dieser Zeit würde der Quark hart und würde wiederrum die Durchblutung anregen. Genau das würde dann dazu führen, dass die verbrannte Stelle zusätzlich erwärmt wird.

Im Falle von Brandblasen sollte der Quarkwickel überhaupt nicht zum Einsatz kommen. Die enthaltenden Milchsäurebakterien im Quark könnten eine Infektion bzw. Entzündung hervorrufen.

Sonnenbrand Hausmittel Nr. 2: Aloe Vera

Wer auf ein pflanzliches und natürliches Hausmittel gegen Sonnenbrand zurückgreifen möchte, ist mit Aloe Vera gut beraten. Der Saft der Aloe Vera kann ganz einfach auf die verbrannten Stellen aufgetragen werden. Um ihn zu gewinnen und zu verteilen, wird das Blatt längs aufgeschnitten und die Seite mit der zähflüssigen Masse auf die Haut gerieben.

Es gibt aber auch fertige Cremes in Apotheken und Drogerien. Personen, die zeitgleich eine Hautentzündung haben, sollten eventuell auf ein anderes Hausmittel gegen Sonnenbrand umsteigen, da die Wirkung von Aloe Vera auf Hautentzündungen noch nicht ausreichend erforscht ist.

Sonnenbrand Hausmittel Nr. 3: Kokosöl

Die hautpflegenden Eigenschaften von Kokosöl können auch dabei helfen, einen Sonnenbrand zu behandeln. Das Kokosöl wirkt antibakteriell und pflegt gleichzeitig. „Ganz nebenbei“ riecht das Kokosnussöl auch super angenehm nach Urlaub.

Bevor dann wieder streifenfrei gebräunt werden kann, ist es jedoch wichtig, zu warten, bis der Sonnenbrand wieder abgeklungen ist.

Falsche Hausmittel bei Sonnenbrand

Es gibt viele „Tipps“, die in Bezug auf Hausmittel gegen Sonnenbrand immer wieder aufgeführt werden, aber nicht hilfreich (oder sogar schädlich) sind.

Manche Hausmittel erweisen bei anderen Verletzungen treue Dienste, sollten bei einem Sonnenbrand jedoch vermieden werden. Bitte merken:

  • Eiswürfel und Kühlpacks belasten durch die enorme Kälte die Haut nur zusätzlich.
  • Apfelessig und Zitronensaft entfalten ihre ansonsten oft schmerzlindernde Wirkung nicht bei Sonnenbrand.
  • Prophylaktisch Möhrensaft trinken aktiviert keinen hauseigenen Hautschutz.

Wann sollte ich zum Arzt?

Ein nicht allzu starker Sonnenbrand ist meist nach wenigen Tagen schon wieder abgeklungen. Zudem helfen die erwähnten Hausmittel dabei, die Therapie ein wenig erträglicher werden zu lassen. In manchen Fällen ist es jedoch ratsamer, einen Hausarzt aufzusuchen.

Zum Beispiel dann, wenn größere Hautpartien betroffen sind oder eine Blasenbildung stattgefunden hat. Auch bei Symptomen wie Fieber, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen und Schüttelfrost, ist ein Gang zum Arzt notwendig. Unter anderem deswegen, weil diese Symptome zusätzlich auf einen Hitzschlag hinweisen können.

Fazit

Damit es erst gar nicht zu einem Sonnenbrand kommt, ist es wichtig, dass alles darangesetzt wird, diesen zu verhindern.

Wenn es jedoch schon zu spät sein sollte, reichen in vielen Fällen herkömmliche Hausmittel aus, um Linderung zu verschaffen und die Haut pflegend bei der Regeneration zu unterstützen. Vorsicht jedoch vor falschen Hausmitteln! Diese können den Sonnenbrand unter Umständen verschlimmern.

Ein Arzt sollte dann aufgesucht werden, wenn der Sonnenbrand besonders stark ist und/ oder sich das Allgemeinbefinden verschlechtert.

Bild von Kranich17 auf Pixabay

 

 

 

 

Letzte Aktualisierung am 21.09.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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